Neujahrstag in der Gastfamilie
An Taizé-Treffen ist es Tradition, den Neujahrstag bei einem gemeinsamen Essen mit der Gastfamilie zu verbringen. Meist werden traditionelle Speisen des Landes aufgetischt. Bei uns gab es Spaghetti. Da kann man weder bei Polen noch Portugiesen etwas falsch machen. Die Konversation war ein Mix aus deutsch-schweizerdeutsch-polnisch-englisch und portugiesisch. Lustig. Der Abschied fiel auch diesmal nicht leicht, hatte man doch ungewöhliche Tage miteinander erlebt. In Tausenden von Gastfamilien werden am 1. Januar jeweils Adresszettel ausgetauscht. 40 000 Taizé-Pilger flogen, fuhren und rollten an diesem Tag zurück in ihre Länder. Ich hatte nur zwei Stunden Heimweg, war aber mindestens so geschafft, wie nach einer zweitägigen Busfahrt durch Polen.
am 25.05.2008 um 20:24
Hallo Vera,
deine Faszination bei den Taizétreffen kann ich gut nachvollziehen. Ich habe Taizé leider erst vor fünf Jahren kennengelernt, als betagter Gruftie werde ich die internationalen Jugendtreffen also nie kennenlernen. Trotzdem ist die eine Woche Taizé im Jahr immer ein absolutes Highlight für mich, ich kenne keinen anderen Ort der eine solche Energie aber auch gleichzeitig einen solchen Frieden und einen solchen Zauber besitzt. In letzter Konsequenz kann man Taizé nicht beschreiben, man muß es selbst erleben und fühlen. Falls du Lust hast ,kannst du mal auf meiner Website vorbeischauen, der Taizéteil ist inzwischen mächtig angewachsen (Laß dich bitte nicht vom Titel verwirren, ich habe über zehn Jahre Orientalischen Tanz gemacht, ursprünglich ging es auf meiner Website nur um das Thema Bauchtanz:
www.bauches-lust.de
Liebe Grüße
Werner